Warum Eisensupplemente oft schwer einzunehmen sind
Eisenmangel ist der weltweit häufigste Nährstoffmangel. Bei einem festgestellten Mangel empfiehlt der Hausarzt oft eine Eisensupplementierung. Diese konsequent beizubehalten, fällt vielen Menschen schwer.
Viele Menschen, die Eisenpräparate einnehmen, berichten von Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Übelkeit, Krämpfen, Blähungen und dunklem Stuhl (Tolkien et al., 2015). Ein Teil der Betroffenen reduziert daher die Dosis oder bricht die Einnahme ab. So entsteht ein Teufelskreis: Man benötigt Eisen, man nimmt Eisen ein, man bekommt Beschwerden, man hört auf, und der Mangel bleibt bestehen.
Die Chemie hinter der Darmreizung
Herkömmliche Eisensupplemente geben Eisen in Ionenform im Darm ab. Dort kann sich ionisches Eisen, insbesondere Eisensulfat, als Prooxidans verhalten: Es reagiert zu reaktiven Sauerstoffspezies, die die Darmschleimhaut reizen können. Zudem kann nicht absorbiertes Eisen die Darmflora beeinflussen.
Häufig verwendete Eisenformen
- Eisensulfat: das am häufigsten verschriebene und günstigste Präparat und die Form, bei der am häufigsten Magen-Darm-Beschwerden gemeldet werden.
- Eisenfumarat: gute Bioverfügbarkeit. Dies ist die Form, die wir liposomal verarbeiten.
- Eisenbisglycinat: wird in der Regel besser vertragen, wird aber ebenfalls im Darm freigesetzt.
Was liposomales Eisen anders macht
Bei liposomalem Eisen ist das Eisen in einer Doppelschicht aus Phospholipiden verkapselt, bevor es das Verdauungssystem erreicht. Die Idee dahinter ist, dass das Eisen so weniger direkt mit der Darmschleimhaut in Kontakt kommt. Es gibt Studien, die liposomales Eisen mit Eisensulfat vergleichen; die Forschung zur Verträglichkeit entwickelt sich stetig weiter.
Die PPH-Formel
- 17 mg Eisen (121 % der Referenzmenge)
- Eisenfumarat, eine gut resorbierbare Form
- Ascorbinsäure als Antioxidans
- Sonnenblumenlecithin (GVO-frei)
Fazit
Ein Eisenmangel erfordert einen Ansatz, den man auch wirklich durchhalten kann. Lassen Sie einen Mangel immer durch Ihren Hausarzt feststellen und begleiten, und besprechen Sie mit ihm oder ihr, welche Form zu Ihnen passt.
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Denn Ihre Vitalität ist keine Option — sie ist essenziell.
Häufig gestellte Fragen
Quellen
- Tolkien, Z. et al. (2015). Ferrous Sulfate Supplementation Causes Significant GI Side-Effects in Adults. PLOS ONE. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25700159/
- Piskin, E. et al. (2022). Iron absorption: Factors, limitations, and improvement methods. ACS Omega. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35647927/
- Moretti, D. et al. (2018). Oral iron supplements increase hepcidin. Blood. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25931582/




